Pause von den negativen Informationen? - Wie? Mehr Fokus auf die schönen Dinge legen
Nach einer mehrjährigen Pause möchte ich euch wieder mit mehr versorgen als nur Themen per Instagram oder Facebook anzureißen. Das heißt, mehr Blogposts und dafür lieber künftig ein oder zwei Post auf Insta weniger.
Welches Thema beschäftigt mich immer wieder? Welches Thema passt zudem als Start in das neue Jahr? Was beschäftigt euch? Ich fand das passende Thema: Wie gebe ich negativen Gedanken nicht die freie Fahrt in meinem Gehirn!
Geht es dir auch so?
Dass unter anderem aufgrund der schweren und dunklen Nachrichten dir tagtäglich Gedanken durch den Kopf schießen - wie der Krieg in der Ukraine, im Nahen Osten, die zerstrittene deutsche Bundesregierung, in vielen Ländern verwüstete Jahrhunderthochwasser das Land, beim Anschlag in Magdeburg und an vielen anderen Orten in der Welt gab es zahlreiche Todesfälle.
All das bleibt im Gedächtnis. Doch wer denkt daran, dass tagtäglich sich Milliarden von Menschen friedlich und freundlich begegnen? Genauso die unzähligen Züge, die gut im Heimatbahnhof ankommen sowie täglich Tausende von Flugzeuge die sicher landen.
Oder, dass Deutschland letztes Jahr eine Fußball-EM feierte mit vielen ausländischen Gästen. Dass Miteinander der verschiedenen Kulturen und das Verbindende durch den Fußball führte zu einer positiven Stimmung. Ganz im Sinne: Jeder für Jeden!
Ja und all dies gilt auch im Privaten. Auch hier bleibt das Negative mehr haften. Man erinnert sich eher an die negative Bemerkung zur neuen Friseur als an die vielen positiven Kommentare.
Wann war dein ein letztes Gespräch - ob im Familienkreis, im Job oder bei Freunden - dass du mit etwas Positivem begonnen hast? Wann bist du zum letzten Mal lächelnd einem fremden Menschen begegnet?
Zahlreiche Experten weisen darauf hin, dass es nicht ratsam ist, sich täglich stundenlang im Internet verstörende Bilder und Meldungen, zum Beispiel aus Kriegsgebieten oder von Anschlägen, anzusehen.
Denn unsere Verarbeitungskapazitäten sind dafür gar nicht ausgelegt. Phasenweise fühlen wir uns wie erschlagen.
Und doch sind wir süchtig nach Informationen. Man könnte fast sagen, wir informieren uns zu Tode. Ist das nicht verrückt?
Daher möchte ich euch von meinem Weihnachtswunder berichten:
Im Wohnort meiner Eltern haben mir am 1.Weihnachstag wildfremde Menschen, denen ich auf der Straße begegnete “Frohe Weihnachten” gewünscht. Ich war so berührt und gleichzeitig war ich so glücklich.
Mit so einer kleinen Geste erlebte ich so eine menschliche Wärme und Herzlichkeit. Jetzt wollte ich wissen, wie es ist, wenn ICH wildfremden Menschen “Frohe Weihnachten” wünsche. Gedacht, getan - beim Spazierengehen in meinem Wohnort am 2. Weihnachtsfeiertag habe ich jedem Menschen, der mir begegnete “Frohe Weihnachten” gewünscht. Was meint ihr waren die Reaktionen?
Genau eure Hypothese passt. Ich bekam ein glückliches Lächeln sowie die Wünsche zurück. Und ich spürte von Neuem eine innere Wärme und ein wohliges Glücksgefühle. Ich war wieder sprachlos darüber, mit so einer kleinen Geste so eine Herzlichkeit zu erhalten.
Nicht jeder Tag ist Weihnachten. Doch jeden Tag ist es möglich ähnliche Gesten zu verschenken, z.B.
auf dem Weg zur Arbeit den vorbei kommenden Menschen ein Lächeln zu schenken oder einen Guten Morgen zu wünschen
Einfach mal aus vollem Herzen einen Menschen loben, z.B. dem Schaffner im Zug, selbst wenn der Zug Verspätung hat 😉
ein bewusstes Dankeschön, ob der Kassiererin an der Supermarktkasse oder dem Handwerker gegenüber
Der Effekt? Damit wird unsere Spirale an negativen Gedanken, negativen Emotionen oder Sorgen durchbrochen. Weil das was in so einem Moment zurück kommt, ist pure Freude, Herzlichkeit, Glücksgefühl.
Die Psychologen Lucas LaFreniere und Michelle Newmann zeigten 2020 in einer Studie, dass die Menge der negativen Emotionen in Menschen in der Regel unverhältnismäßig hoch ist. Mehr als 90 % der Sorgen, die sich Menschen täglich machen, seien völlig nutzlos. Denn die Probleme, um die sie sich kreisen, treten niemals ein.
Schenkt eurem Gehirn Auszeiten und positive Momente, wie oben beschrieben und seht wie schön das Leben ist.
Das Leben ist schön!
Also wendet euch positiven Dingen zu. Durchschaut den Negativitätseffekt und setzt euch über eure angeborenen Reaktionen hinweg. Dann könnt ihr destruktive Muster durchbrechen und positiver in die Zukunft sehen.
Zum Abschluss noch 3 Tipps für ein zuversichtliches Leben
🌼 Setzt euch positive Ziele - Beispiel: “Ich möchte mich angenehm entspannen” statt “Ich möchte mich nicht mehr so stressen lassen”
🌼 Nutzt leichte Einstiege um euch langsam in die gewünschte Richtung zu lenken - Beispiel: “Heute fasse ich mein Handy eine Stunde nicht an” statt “Ich bin ab sofort im Digital Detox Modus”
🌼 Seid fürsorglich zu euch selbst - Beispiel: Liebt und lobt euch selbst, statt euch selbst der größte Kritiker zu sein.
Freut euch auf das Leben, welches jeden Tag schön ist.
In herzlicher Verbundenheit
Tanja